Moringapulver – Ein empfehlenswertes Superfood?

Moringa oleifera – auf diesen Namen hört der Meerrettichbaum, der ursprünglich aus dem nördlichen Indien stammt. Heutzutage sind Moringabäume auch in Lateinamerika, Afrika und Asien weit verbreitet. Ihre Blätter gelten hierzulande aufgrund des hohen Gehaltes an Nährstoffen als „Superfood“.

Close up of moringa leaves over white background

In vielen Entwicklungsländern werden sowohl die getrockneten als auch die frischen Blätter in den verschiedensten Varianten verzehrt und bereits seit vielen Jahren bei der Bekämpfung der weit verbreiteten Unterernährung verwendet. Hierzulande wird Moringa als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Bereits kleine Mengen Moringa sollen ein echtes Superfood sein.

Ein Wunderbaum
Der Meerrettichbaum stammt ursprünglich aus der Region im Himalaya in Nordwestindien. Den Namen hat das Gewächs erhalten, da seine Blätter scharf-würzig schmecken und der Geruch seiner Wurzeln an Meerrettich erinnert. Im Laufe der Jahre konnte sich der Meerrettichbaum vor allem in Teilen Afrikas, Südostasiens, Arabiens und auf den Karibischen Inseln verbreiten. Der Meerrettichbaum wird auch gerne als „Wunderbaum“ bezeichnet, da beinahe alle seine Teile genießbar sind oder sich anderweitig nutzen lassen. Zudem weisen die Blätter des Baumes eine sehr hohe Nährstoffdichte auf.

Der Baum der Unsterblichkeit
Mor-inga hat in zahlreichen Ländern nicht nur als Nahrung eine große Bedeutung, sondern lässt sich auch zu medizinischen Zwecken nutzen. Der indische Volksglaube geht sogar davon aus, dass sich mit den Blättern des Meerrettichbaumes über 300 Krankheiten heilen lassen. Moringabäume gelten als besonders resistent gegen Dürre und können auch unter widrigsten Bodenbedingungen gedeihen. Aus diesem Grund wird der Meerrettichbaum auch gerne als „Baum der Unsterblichkeit“ bezeichnet.

Ein Projekt gegen Unterernährung
Bereits im Sommer 1997 wurde ein Projekt gestartet, das sich mit der Bekämpfung von Unter- und Mangelernährung im südwestlichen Teil Senegals beschäftigte. Hierbei kamen speziell Moringablätter zum Einsatz. Vor allem Kinder und Frauen erhielten eine tägliche Portion Moringapulver. Insbesondere schwangere Frauen wurden dazu aufgefordert, regelmäßig Moringapulver einzunehmen und damit auch während der Stillzeit fortzufahren.

Die behandelnden Ärzte konnten nach einer gewissen Zeit der Beobachtung feststellen, dass es zu einer wesentlichen Besserung des allgemeinen Gesundheitszustandes der unterernährten Frauen und Kinder gekommen war. Darüber hinaus konnte mit der Einnahme des Pulvers ein gewichtsteigernder Effekt erreicht werden, sodass man resümieren konnte, das Moringapulver erfolgreich gegen Unter- und Mangelernährung eingesetzt zu haben.

Nährstoff-Highlights in den Blättern des Moringabaumes
Mor-inga ist bekannt für seinen hohen Anteil an Nährstoffen. Besonders auffällig bei Mor-inga ist, dass es:

  • ein Viertel der Menge an Betacarotin von Karotten
  • das Doppelte an Calcium von Milch
  • beinahe so viel Kalium wie Bananen
  • 15 Prozent der Eisenmenge von Chlorella
  • 80 Prozent der Eisenmenge von Spinat
  • die Hälfte an Vitamin C von Orangen

enthält.
Fazit
Moringa kann als ursprüngliches Blattgemüse sehr gute Nährwerte mit sich bringen und ist daher als Nahrungsergänzungsmittel bei der Optimierung des Vitalstoffhaushaltes ein sinnvolles Präparat. Diese Eigenschaften weisen jedoch auch andere Superfoods auf, sodass Moringa sicherlich als ein empfehlenswertes, aber nicht als DAS universelle Superfood zu bezeichnen ist.

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