Orthomolekulare Medizin Ausbildung Schweiz: die wichtigsten Fakten & Hintergründe

Alternativmedizinische Methoden werden auch in Zukunft weiteren Zuwachs verzeichnen können. So lautet die allgemeine Prognose, die angesichts der zahlreichen Nebenwirkungen schulmedizinischer Behandlungswege und synthetischer Medikamente nicht verwundert. Entsprechend erscheint auch eine Ausbildung in der sogenannten Orthomolekularmedizin als vielversprechend. Was es damit genau auf sich hat und welche beruflichen Chancen sich Ihnen mit einem Abschluss in diesem Fachbereich bieten, erfahren Sie in diesem Beitrag, in dem sich alles um das Thema „Orthomolekulare Medizin Ausbildung Schweiz“ dreht.

Ein kurzer Blick in die Orthomolekularmedizin
Die hier im Zentrum stehende alternative Therapieform geht unter anderem auf den Chemie- und Friedensnobelpreisträger Linus Pauling zurück, der eine optimale Konzentration von für den menschlichen Organismus essentiellen Substanzen als Grundvoraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden ansah. Entsprechend streben die Vertreter der orthomolekularen Medizin auch eine optimale Versorgung des Körpers mit Vitalstoffen an. Dabei wird mit dem Argument, dass viele Lebensmittel und Naturprodukte unter anderem aufgrund von langen Transportwegen und einer Vielfalt schädigender Einflüsse nur noch wenige Nährstoffe aufweisen, auf hochdosierte und vom Körper optimal verwertbare Nahrungsergänzungsmittel zurückgegriffen. Vorrangiges Ziel ist es, dem Organismus täglich auf zuverlässige Weise die erforderliche Menge an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zuzuführen.

Orthomolekulare Medizin Ausbildung Schweiz: Was Interessierte erwarten dürfen
Medizinische Grundkenntnisse sind in der Regel die einzige Voraussetzung für all diejenigen, die sich in dem Bereich Orthomolekularmedizin weiterbilden möchten. Möglich ist dies beispielsweise bei der renommierten Schweizer Fachschule für Gesundheitsberufe, der Swiss Prävensana Akademie. Die Ausbildung erstreckt sich auf insgesamt 49 Unterrichtsstunden und endet mit einer Weiterbildungsbestätigung eines der führenden Schweizer Bildungsträger.

Doch wie dürfen Sie sich nun eigentlich genau den Kursablauf vorstellen?
Der Beginn des Kurses steht zumeist im Zeichen einer begrifflichen Annäherung sowie einer Präsentation der Regeln der Orthomolekularen Medizin. Darüber hinaus wird das gesamte Spektrum an Vitalstoffen inklusive biologischer Bedeutung und Wirkkomplex diskutiert. Entsprechend zählen unter anderem Vitaminoide, Coenzyme, Antioxidanzien, Mineralstoffe und Spurenelemente zu den gängigen Inhalten. Weitere Themenfelder, die je nach Kurs und Bildungsträger variieren können, sind umweltmedizinische Aspekte, schädliche Spurenelemente sowie theoretische Überlegungen zum optimalen Aufbau eines OM-Rezeptes.

Burgerstein Foundation als Experte im Bereich „Orthomolekulare Medizin Ausbildung Schweiz“
Die Burgerstein Foundation ist auf die Vermittlung und Forschung rund um die Anwendung von Mikronährstoffen als therapeutische und präventive Massnahme spezialisiert. Entsprechend verwundert es wenig, dass sie in Form eines 8-tägigen OM-Zyklus auch in Sachen Ausbildung aktiv wird. Angesprochen fühlen dürfen sich in erster Linie Therapeutinnen und Therapeuten sowie andere Fachkräfte, die sich binnen kürzester Zeit mit den Grundlagen der Orthomolekularen Medizin sowie der Ernährungsmedizin vertraut machen möchten. Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten die Absolventinnen und Absolventen die Auszeichnung als FachberaterIn Orthomolekulare Medizin, so dass sie das Erlernte unmittelbar in der beruflichen Praxis anwenden können.

Orthomolekulare Medizin Ausbildung Schweiz: ein Wort zum Schluss
Zusammenfassend ist hier darauf zu verweisen, dass sich Ausbildungsangebote im Bereich der orthomolekularen Medizin zumeist an Fachpersonen richtet, die sich bereits beruflich mit Themen wie Gesundheit, Beratung und Therapie auseinandersetzen. Jedoch sind viele Kurse auch für Menschen offen, die einfach nur an der Thematik interessiert sind. Eine Ausbildung führt in diesem Sinne nicht zu einem Berufsabschluss, sondern zu einem Weiterbildungszertifikat, das in dem eigentlichen Beruf genutzt werden kann.